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Artikel (29.12.2006)

Gute Prognose für laufendes Geschäftsjahr - Aufsichtsratssitzung der Bädergesellschaft Wertheim.

In der jüngsten Aufsichtsratssitzung der Bädergesellschaft Wertheim mbH unter Vorsitz von Bürgermeister Wolfgang Stein prognostizierte die Geschäftsführung ein zufrieden stellendes Ergebnis für 2006. Eine erfreuliche Entwicklung wurde im Freibad verzeichnet. 44 Prozent Besucherzuwachs gegenüber dem Vorjahr habe man 2006 registriert, das Wertheimer Freibad zählte 34.176 Besucher mehr als noch 2005. Im Jahr der Fußball-Weltmeisterschaft haben auch die Besucher aus dem Oranje-Fußballcamp in Bestenheid kräftig an der Besucherzahl des Freibades mitgewirkt. Dagegen zeichne sich bei der Hallenbadsaison ein Besucherrückgang ab. Grund dafür seien die veränderten Öffnungszeiten, auch der Schaden am Hubboden des Beckens, der nur noch eine Wassertiefe von 1,24 Meter zulasse, wirke sich negativ auf die Besucherzahlen aus, so Wilfried Mayer von der Bädergesellschaft.

In der diesjährigen Freibadsaison wurde am 31. Juli der 100.000 Besucher empfangen, in den Monaten August und September wurden dann nur noch 11.000 weitere Besucher gezählt. Hier könne man wieder von einem Extremjahr sprechen, so Mayer, was das Ergebnis anginge, allerdings im positiven Sinne. Die Besucherzahlen des Hallenbades entwickeln sich im laufenden Geschäftsjahr nicht so positiv wie erwartet. Es ist mit einem Besucherrückgang von circa 12 Prozent zu rechnen. Die Reparatur des defekten Hubbodens kann erst nach Ablauf der Hallenbadsaison im Mai 2007 durchgeführt werden. Der Aufsichtsrat und die Geschäftsführung diskutierten auch die Hallenbadbelegung durch die örtlichen Schulen. Der Vorschlag, in Zukunft eine pauschale Nutzungsgebühr statt einer Gebühr pro Schüler zu erheben fließt in die weiteren Überlegungen mit ein. Leerzeiten des Hallenbades sollen, soweit möglich, vermieden werden.

Den Jahresabschluss 2005 hat der Aufsichtsrat einstimmig an die Gesellschafterversammlung empfohlen und die Geschäftsführung im gleichen Zuge entlastet. Der in 2005 erwirtschaftete Verlust in Höhe von 622.931,60 Euro bewegt sich etwa auf dem Niveau des Vorjahres und wird aufgrund des bestehenden Beherrschungs- und Ergebnisabführungsvertrages von der Städtischen Holding Wertheim GmbH übernommen. Die Ertragslage wird durch viele Komponenten beeinflusst. Die gestiegenen Besucherzahlen spiegeln sich in einer Erhöhung der Umsatzerlöse wider. Die Mehreinnahmen aus den Eintrittsgeldern wurden allerdings durch einen leicht erhöhten Materialaufwand und höhere Abschreibungen kompensiert. Die Personalkosten haben sich nicht verändert, während die sonstigen betrieblichen Aufwendungen und die Zinsaufwendungen sogar einen Rückgang zu verzeichnen hatten. Die getätigten Investitionen in Höhe von 43.000 Euro flossen fast ausnahmslos ins Freibad und dienten dort der Attraktivitätssteigerung. Zu nennen sind hier die Neugestaltung des Kinderspielplatzes, die Anschaffung neuer Liegen und die Installation einer Außenfunkuhr. Auch wurde in die Schwimmbadtechnik investiert, um den stets sicheren Betrieb der Anlage zu gewährleisten.

Der Aufsichtsrat zollte Lob und Anerkennung für die Arbeit der Geschäftsführung. Bürgermeister Wolfgang Stein dankte den Geschäftsführern wie auch dem Bäderpersonal für ihre Arbeit. Die Sparmaßnahmen hätten die gewünschte Wirkung gezeigt, man sei auf dem richtigen Weg, so Stein. Aufgrund des Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmensbereich empfehle sich ein Wechsel der Prüfungsgesellschaft. Nach der Prüfung der vorliegenden Angebote beschloss der Aufsichtsrat einstimmig die Bestellung der Wikom Wirtschaftsprüfungsgesellschaft aus Stuttgart.

Auch den Wirtschaftsplan für 2007 beschloss der Aufsichtsrat einstimmig. Die prognostizierten Zahlen gehen von einem ähnlichen Jahresergebins wie 2005 aus. Investitionen um das Freibad noch attraktiver zu gestalten und die Reparatur des defekten Hubbodens im Hallenbad in Höhe von 52.000 Euro sind Teil des Wirtschaftsplanes.

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